Ein paar Tage Entspannung sollten es eigentlich werden, in denen ich viel Zeit zum Fotografieren haben würde…
Jetzt neigt sich gerade Tag 3 dem Ende entgegen – und ich bin fix und fertig von den vielen wunderbaren Eindrücken, die mich auf der Insel regelrecht erschlagen.

Allen voran natürlich die Basstölpel, die die Touristen, Ornithologen und Fotografen mit einer Engelsgeduld ertragen und unfassbar nah am „Klippenrandweg“ ihre Nester bauen.

An den Stränden der Nebeninsel „Düne“, die bis zu einer Sturmflut im 18. Jahrhundert noch mit Helgoland verbunden war, sind die Kegelrobben und Seehunde extrem chillig, wünschen sich aber einen Respektabstand von 30 Metern.

Plötzlich tauchte dieser Seehund aus dem toten Winkel auf 🙈. Er lag genau in der Mitte des Strandes, so dass ich hätte schwimmen müssen, um ihm nicht zu nah zu kommen. Letztlich waren es etwa immer noch mehr als 20 Meter, die uns trennten, da ich aber zügig weiter ging und ihm, durch Vermeidung von Blickkontakt, signalisieren konnte, dass von mir keine Gefahr ausgeht, hat er sich umgehend wieder auf den Rücken gedreht und entspannt.

Dann wären noch die beiden Süßwasserseen auf der Düne zu erwähnen, die alleine tagfüllendes Beobachtungspotenzial besitzen:

Helgoland hat auch seine „Hummerbuden“ …

… und bietet bietet allerlei weitere schöne Fotomotive …

In der Streetfotografie stehe ich noch ganz am Anfang, aber vielleicht erkennt ihr meine Idee und wisst, wie ich es hätte besser machen können 😉:

Ein Foto hab‘ ich noch, denn gleich geht’s noch einmal zu den Tölpeln und Lummen in der Abendsonne:

Eine Bachstelze am Fähranleger.
