Das Pfingstwochenende neigt sich dem Ende zu…
Vor zwei Tagen konnte ich die ersten beiden Ablegervölker in ihr neues Zuhause abgeben. Da sie von Schwelm nach Wuppertal umzogen, war hierfür natürlich ein Gesundheitszeugnis nötig. Und das lag pünktlich am Samstag im Briefkasten 😁.

In dieser Bienensaison habe ich schon fünf Ablegervölker gebildet.
Auf dem Bild seht ihr die Königin des vierten Ablegers. Ihre gelbe Färbung ist typisch für die Buckfast-Rasse, die als besonders friedfertig gilt – außerdem finde ich die „gelben“ Bienen sehr hübsch 🥰.
Den blauen Punkt habe ich ihr aufgemalt (sie „gezeichnet“), damit man sieht, dass sie im Jahr 2025 geschlüpft ist.
Aber auch die Wirtschaftsvölker wollen gepflegt werden!
Zum einen kontrolliere ich nach wie vor wöchentlich den Schwarmdrang der Völker und freue mich, dass sie allem Anschein nach bei mir bleiben wollen 😉, zum anderen steht die Honigernte unmittelbar bevor.
Bevor der Honig aus den Völkern entnommen und geschleudert wird, muss die Restfeuchte gemessen werden – denn nur Honig, der weniger als 18% Wasser enthält, darf in die DIB-Gläser gefüllt und als „Echter Deutscher Bienenhonig“ vermarktet werden.
Also werden so lange Proben genommen, bis die Bienen den Honig ausreichend getrocknet haben und die Qualität stimmt!

Als nächstes setze ich in jedem Wirtschaftsvolk die sogenannte „Bienenflucht“ ein:


Sie kommt über die beiden Brutraumzargen und unter die beiden Honigräume.

Die Bienen werden nun – im Idealfall – innerhalb der kommenden ein bis zwei Tage von den Honigraumzargen in die Brutraumzargen absteigen und kommen wegen der Bienenflucht nicht mehr nach oben zurück.
Die Honigräume leeren sich allmählich und ich kann am Dienstag Nachmittag oder am Mittwoch die Honigwaben entnehmen, ohne die ganzen Bienen darauf abschütteln und abfegen zu müssen.
Bald gibt es wieder Honig bei uns, der mit viel Liebe und ohne Rückstände in Wachs und Honig geimkert wurde ❤️!

Ich finde es grossartig, so schön erklärt 😊danke .
😘